Kerzenkapelle

Elmar hatte zu Jahresbeginn gleich gesagt: „Wir müssen singen, singen, singen um Praxis und Selbstvertrauen zu bekommen.”
Dieser Ankündigung ließ er auch bald Taten folgen.

Am 6. April trat KALOBRHI dann erstmals mit mit seinem neuen Chorleiter auf. Im Rahmen der Meditations- andachten in der Karwoche erklangen in der Kerzenkapelle in Kevelaer fünf Chorwerke, die allesamt a cappella aufgeführt wurden: „Ubi caritas” und „Notre Père” von Maurice Duruflé, „O crux ave” von Giovanni Pierluigi da Palestrina, „Wenn ich einmal soll scheiden” von Johann Sebastian Bach und das „Abendlied” von Joseph Rheinberger.

Es wurde eine ruhige, der Woche angemessene Aufführung. Der Atmosphäre der Kapelle konnte und wollte sich niemand entziehen und sie trug sicherlich zu zum Gelingen dieses Auftrittes bei.

Wolfgang Hoppe schrieb in der Rheinischen Post am 8. April:
„Die Gesänge waren geprägt von Disziplin und andachts- voller Hingabe.
Auch die Ausgewogenheit des Chorgefüges sowie Intona- tionsverhalten sind nicht weit vom Ideal entfernt.
Besonderes Merkmal ist die Vitalität der jungen, unver- brauchten Stimmen, die auch in der Lage sind, im feinsten Pianissimo zu singen. Diesen Diamanten weiterhin zu bearbeiten wird für den Basilika-Organisten eine dankbare und schöne Aufgabe sein.”

Diesem Kompliment können wir nur mit weiteren schönen Konzerten begegnen.